ORGELFESTIVAL ARTE+
Pfarrei Santa Rita

Organisation: Pfarrei Santa Rita & Augustiner-Rekollekten
Künstlerische Leitung: Anastasiia Marú
Die Pfarrei Santa Rita in Madrid ist Austragungsort des Musikfestivals 2026, einer Konzertreihe, die zwischen März und Juni 2026 renommierte internationale Künstler zusammenbringt.
Die Konzerte finden an der eindrucksvollen Orgel der Kirche Santa Rita statt — der Orgel Schuke-Blancafort.
Unter der künstlerischen Leitung der Pianistin und Organistin Anastasiia Marú und ihres Projekts ARTE+ sowie mit Unterstützung der Augustiner-Rekollekten bietet das Festival Orgelrecitals, Kammerkonzerte und interdisziplinäre Formate, die Musik, visuelle Kunst und Kulturerbe miteinander verbinden.
Der Zyklus wird am 14. März 2026 mit einem Orgelrecital von Anastasiia Marú eröffnet und umfasst Auftritte von Künstlern wie:
dem Organisten Jordi Pajares Ribas (21.03.2026),
dem Orgelbauer und Organisten Norbert Itrich Prella (18.04.2026),
der Organistin Marta Misztal Bloch (25.04.2026),
der Malerin und Ikonografin Lucía Diako (09.05.2026),
dem Geiger Sergey Maiboroda (06.06.2026),
den Gitarristen Lennon Pérez Santana und Francisco Jesús Fernández-Dávila García (13.06.2026)
sowie der internationalen Sopranistin Angélica de la Riva (27.06.2026), die das Abschlusskonzert gestaltet.
Zu den innovativsten Programmpunkten des Festivals gehört das Projekt ARTE+, das Musik und visuelle Kunst live miteinander verbindet, ebenso wie Kammerkonzerte in intimem Rahmen.
Ziel des Festivals ist es, klassische Musik einem breiten Publikum näherzubringen, das orgelmusikalische Erbe zu würdigen und einen Raum für den Austausch zwischen verschiedenen künstlerischen Disziplinen zu schaffen.
🕘 Die Konzerte beginnen um 20:45 Uhr
📍 Pfarrei Santa Rita
Calle de Gaztambide 75, 28015 Madrid
🎫 Freier Eintritt mit freiwilliger Spende
📩 Reservierung und Informationen:
14. MÄRZ 2026 / SAMSTAG UM 20:45 UHR*

ERÖFFNUNGSKONZERT
ANASTASIIA MARU · ORGEL
Freier Eintritt mit freiwilliger Spende
Calle de Gaztambide 75 · Chamberí, Madrid
*Termine und Details zu bestätigen: 605 389 671
21. MÄRZ 2026 / SAMSTAG UM 20:45 UHR*

FASTENKONZERT
JORDI PAJARES RIBAS · ORGEL
Freier Eintritt mit freiwilliger Spende
Calle de Gaztambide 75 · Chamberí, Madrid
*Termine und Details zu bestätigen: 605 389 671
Josep Elíes i Verdager (ca. 1687–ca. 1755)
– Stück 1 im ersten Ton
J. S. Bach (1685–1750)
– Fastenchoral aus dem *Orgelbüchlein*: „O Mensch, bewein dein Sünde groß“ BWV 622
– Präludium und Fuge in D-Dur BWV 532
Hubert H. Parry (1848–1918)
– Fantasie und Fuge in G-Dur op. 188
Edwin Henry Lemare (1865–1934)
– Pastorale in E-Dur
Max Reger (1873–1916)
– Introduktion und Passacaglia in d-Moll WoO IV/6
Er besitzt einen höheren Abschluss in Orgel und Klavier am Conservatorio Superior de Música del Liceo in Barcelona, wo er Orgel und Basso continuo bei dem Professor Josep María Mas i Bonet sowie Klavier bei Elsa Sanchis, Miyuki Yamaoka und Cecílio Tieles studierte und dabei die höchsten Auszeichnungen erhielt.
Er verfügt über ein Postgraduiertendiplom im Fach Orgel des CSIC, wo er unter der Leitung von Dr. h. c. Montserrat Torrent studierte. Bei ihr vertiefte er anschließend über mehrere Jahre seine Technik und erhielt verschiedene Stipendien für das Studium der alten iberischen Orgelmusik.
Er erweiterte seine Kenntnisse bei renommierten Organisten wie Olivier Latry, Ludger Lohmann, Andreas Schröeder, Enrico Viccardi, Guido Iotti und João Vaz und erhielt Unterricht beim Pianisten Daniel Ligorio.
Als Konzertorganist tritt er regelmäßig in verschiedenen Konzertreihen und Orgelfestivals im In- und Ausland auf.
Seine Auftritte wurden vom Radiosender Catalunya Música aufgezeichnet.
Derzeit ist er Klavierdozent am Conservatorio Profesional de Música de Terrassa, wo er die Leitung der Fachbereiche Klavier, Cembalo und Orgel innehat.
Er ist Titularorganist der Pfarrei Santa Maria de Barberà del Vallès.
18. APRIL 2026 / SAMSTAG UM 20:45 UHR*

OSTERKONZERT
NORBERT ITRICH PRELLA · ORGEL
Freier Eintritt mit freiwilliger Spende
Calle de Gaztambide 75 · Chamberí, Madrid
*Termine und Details zu bestätigen: 605 389 671
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Toccata in d-Moll, BWV 565
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Arie, BWV 1068
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Partita „O Gott, du frommer Gott“, BWV 770
Jubiläumshymne – Pilger der Hoffnung
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Präludium in D-Moll, Op. 37 Nr. 2
Improvisation über den gregorianischen Gesang: Regina Caeli
Marco Enrico Bossi (1861–1925)
Scherzo in g-Moll, Op. 49 Nr. 2
12 Variationen über den liturgischen Gesang: Gott ist treu
Geboren in Polen, absolvierte er Studien in Orgel und Saxophon. Er ist Organist und Orgelprofessor mit Schwerpunkt Liturgik; diese Abschlüsse erwarb er mit Auszeichnung an der Bischöflichen Orgelschule in Pelplin (Polen, 1993). Er ist außerdem Saxophonlehrer, Abschluss am Musikkonservatorium in Grudziądz (Polen, 1994). Anschließend setzte er seine Ausbildung und Erfahrung als Organist fort, unter anderem bei Professor Esteban Landart am Musikhochschulkonservatorium von San Sebastián (Musikene) sowie am Konservatorium in Bydgoszcz (Polen) bei Professor Radosław Marzec.
Seit 2002 lebt er in Spanien, wo er regelmäßig Orgel- und Saxophonkonzerte gibt. Darüber hinaus wird Maestro Prella häufig zu Orgelrezitalen bei nationalen und internationalen Festivals in Polen, Norwegen, Deutschland, auf den Balearen und in Italien eingeladen. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zu Werken zeitgenössischer Komponisten. Zudem gilt er als herausragender und anerkannter Experte für Improvisation.
In diesen Jahren war er Organist in Los Corrales de Buelna (seit 2002) und ist seit 2004 Titularorganist der Kathedrale von Santander. Gleichzeitig ist er Initiator und maßgeblicher Urheber des Projekts zum Bau von drei neuen Orgeln in der Kathedrale von Santander. Er ist Autor mehrerer CDs, Künstlerischer Leiter des Internationalen Festivals für Barocke Orgelmusik „Las Merindades“ sowie Künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelfestivals „San Vicente Mártir“. Zudem ist er als Orgelbauer und Projektleiter für die Konstruktion der drei neuen Orgeln in der Kathedrale von Santander verantwortlich.
25. APRIL 2026 / SAMSTAG UM 20:45 UHR*

ORGELDUO ZU VIER HÄNDEN
MARTA MISZTAL BLOCH
ANASTASIIA MARÚ
Freier Eintritt mit freiwilliger Spende
Calle de Gaztambide 75 · Chamberí, Madrid
*Termine und Details zu bestätigen: 605 389 671
Marta Misztal Bloch wurde in Zakopane (Polen) geboren. In ihrer Heimatstadt verband sie ihre musikalische Ausbildung am Mieczysław-Karłowicz-Konservatorium (Klavierklasse von Prof. Lidia Długołęcka) mit einem Studium der Bildhauerei am Antoni-Kenar-Institut. Anschließend setzte sie ihr Bildhauerstudium an der École Supérieure des Beaux-Arts (ENSBA) in Paris fort.
In Madrid studierte sie Orgel am Conservatorio Profesional de Música Arturo Soria (bei Prof. Anselmo Serna) sowie am Real Conservatorio Superior de Música de Madrid (bei Prof. Miguel del Barco Gallego), wo sie den Abschluss als Hochschulprofessorin für Orgel erlangte.
Sie vertiefte ihre Ausbildung in Spanien, Italien, Deutschland und der Schweiz bei namhaften Lehrern wie Montserrat Torrent, Andrés Cea, Luigi Ferdinando Tagliavini, Jean-Claude Zehnder, Michèle Bouvard, Paolo Crivellaro, Lorenzo Ghielmi und Jan Willem Jansen. Zudem erhielt sie ein Stipendium der Hochschule für Musik Leipzig (International Summer Music Academy Leipzig).
Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Alten Musik. Sie konzertiert regelmäßig in Spanien und im Ausland, unter anderem bei: dem XVII. Orgelzyklus im Königspalast Madrid, der XXXIII. und XXXIV. Internationalen Orgelwoche Madrid, „Las Edades del Hombre“, „La Música en el Camino“, dem I. Orgelzyklus Córdoba, „Música para Órgano en Navarra 2023“, „Organi storici in Cadore“, „Vespri d’organo in San Martino in Bologna“, dem Festival Internazionale ImagoMagi in Brugherio, dem Internationalen J.S.-Bach-Orgel-Festival (Warschau / Łowicz) sowie dem Kazimierski Orgelfestival.
Sie ist Organistin der Kirche San Antonio de los Alemanes, die zur Heiligen, Päpstlichen und Königlichen Bruderschaft „Refugio y Piedad“ in Madrid gehört. Darüber hinaus ist sie Gründerin der Musikkapelle und Koordinatorin des Internationalen Orgelfestivals derselben Kirche.